Ronja Teil 2?
Versteh einer die Frauen? Das Problem ist nur, ich verstehe sie ja und vor allem bei meinen „Kandidaten“ weiß ich wirklich genau was in Ihren Köpfen vorgeht. Aber ich bin unfähig es ihnen klar zu machen damit sie es sich selber bewusst machen können. So wars bei der Hölle, der ich schon die nächsten DREI Schritte vorhersagen hätte können. So ist es auch bei Ronja, die ich ja eben auch gut kenne. Aber sie anscheinend sich selber nicht….
Ronja war bei „ihrem Coach“!
Am Donnerstag schrieb mir Ronja eine SMS, ob eh alles okay wäre und ob wir uns noch mal treffen würden, sie mir ne Mail schreiben sollte, oder ich einfach eine Ruhe haben wollte. Ich war anfangs ein wenig überrascht, entschied mich dann aber ein Treffen vorzuschlagen. Nicht ohne ihr zu sagen, dass sie sich keine Gedanken machen sollte wie es mir geht. Sie hätte alles „so gesagt“ dass ich es nehmen konnte. Treffen also für gestern Abend ausgemacht. Ich holte sie um 7 ab und wir gingen zu einem Lokal mit Blick über ein kleines Tal – abgeschieden – und dann legte sie los
Ronjas Mauern
Sie hätte mit dem Coach geredet und der hätte ihr ordentlich contra gegeben. Anscheinend ist sie dann im Laufe des Gesprächs drauf gekommen, dass sie sehr sehr hohe Mauern um sich herum aufgestellt hätte – und das hat sie sehr erschreckt. Und immer wenn jemand kommen würde, dann baut sie die Mauer noch ein Stück höher. Und wenn dann noch so ein „Netter“ wie ich – das hat sie öfter gesagt – kommt, dann schaltet alles auf „Gefahr“ und die Mauer wird noch höher.
Ich saß ihr gegenüber und schüttelte innerlich nur den Kopf. Nichts von dem was sie mir da sagte, war nicht etwas, wie ich sie eingeschätzt hätte. Ich wusste, dass sie keine „guten Erfahrungen“ gemacht hatte und genau aus dem Grund war ich ja auch „sehr aktiv“ und habe einige Schritte gesetzt – um ihr zu helfen vielleicht über die Mauer zu steigen.
Ich sagte ihr dann aber auch, dass ich – bedingt durch die Vorgeschichte mit der Hölle (die sie kennt) – es nicht mehr zu meiner Lebensaufgabe machen kann jemanden zu helfen „sich zu finden“. Da schlägt leider mein „Helfersyndrom“ zu sehr durch und dann bin ICH gefangen – und gehe drauf.
Das wollte sie auch nicht.
Ein Ende?
Es gab zahlreiche lange Blicke, und beim nach Hause gehen waren wir schon sehr eng beieinander. Ich hätte wohl nur ihre Hand nehmen müssen und es wäre klar gewesen – so mein Gefühl. Aber ich habe es nicht getan. Zum Einen, weil ich ihr zwar glaube, dass sie nachgedacht hat und mit der Energie eines „Coachings“ jetzt vieles ändern möchte (das kenn ich selber nach so einem Treffen). Ob es dann aber auch beim „ändern möchten“ bleibt, weiß man erst tage später. Zum Anderen, weil auch ich meine Mauer wieder aufgebaut hatte.
Immerhin hat mich ein Mensch, den ich total gerne hatte und mit dem ich mir vieles hätte vorstellen können. Für den ich vielleicht sogar meinen Turm verlassen hätte, gesagt, dass er nicht will. Und das NACHDEM sie mich geküsst hat. Hat mein EGO nicht gerade bestätigt.
Weiter
Wies weitergeht ich weiß es nicht. Als wir uns verabschiedeten und ich gehen wollte, schlug sie noch vor ins Kino zu gehen. Leider hatte ich den ganzen Abend verpasst zu sagen, dass ich mich nachher noch mit einer Freundin treffen würde die mich via Facebook eingeladen hätte, weil sie meinte „dass ich in letzter Zeit zu wenig schöne Einträge schreiben würde“. So kam das „ich muss noch zu einer Freundin“ relativ blöd rüber. In der Nacht schrieb ich ihr noch, dass das Gespräch sehr mutig war und so was halt.
Ich glaube ich verstehe viele Frauen, aber ihr versteht euch oft selber nicht ;-)
Ronja war bei „ihrem Coach“!
Am Donnerstag schrieb mir Ronja eine SMS, ob eh alles okay wäre und ob wir uns noch mal treffen würden, sie mir ne Mail schreiben sollte, oder ich einfach eine Ruhe haben wollte. Ich war anfangs ein wenig überrascht, entschied mich dann aber ein Treffen vorzuschlagen. Nicht ohne ihr zu sagen, dass sie sich keine Gedanken machen sollte wie es mir geht. Sie hätte alles „so gesagt“ dass ich es nehmen konnte. Treffen also für gestern Abend ausgemacht. Ich holte sie um 7 ab und wir gingen zu einem Lokal mit Blick über ein kleines Tal – abgeschieden – und dann legte sie los
Ronjas Mauern
Sie hätte mit dem Coach geredet und der hätte ihr ordentlich contra gegeben. Anscheinend ist sie dann im Laufe des Gesprächs drauf gekommen, dass sie sehr sehr hohe Mauern um sich herum aufgestellt hätte – und das hat sie sehr erschreckt. Und immer wenn jemand kommen würde, dann baut sie die Mauer noch ein Stück höher. Und wenn dann noch so ein „Netter“ wie ich – das hat sie öfter gesagt – kommt, dann schaltet alles auf „Gefahr“ und die Mauer wird noch höher.
Ich saß ihr gegenüber und schüttelte innerlich nur den Kopf. Nichts von dem was sie mir da sagte, war nicht etwas, wie ich sie eingeschätzt hätte. Ich wusste, dass sie keine „guten Erfahrungen“ gemacht hatte und genau aus dem Grund war ich ja auch „sehr aktiv“ und habe einige Schritte gesetzt – um ihr zu helfen vielleicht über die Mauer zu steigen.
Ich sagte ihr dann aber auch, dass ich – bedingt durch die Vorgeschichte mit der Hölle (die sie kennt) – es nicht mehr zu meiner Lebensaufgabe machen kann jemanden zu helfen „sich zu finden“. Da schlägt leider mein „Helfersyndrom“ zu sehr durch und dann bin ICH gefangen – und gehe drauf.
Das wollte sie auch nicht.
Ein Ende?
Es gab zahlreiche lange Blicke, und beim nach Hause gehen waren wir schon sehr eng beieinander. Ich hätte wohl nur ihre Hand nehmen müssen und es wäre klar gewesen – so mein Gefühl. Aber ich habe es nicht getan. Zum Einen, weil ich ihr zwar glaube, dass sie nachgedacht hat und mit der Energie eines „Coachings“ jetzt vieles ändern möchte (das kenn ich selber nach so einem Treffen). Ob es dann aber auch beim „ändern möchten“ bleibt, weiß man erst tage später. Zum Anderen, weil auch ich meine Mauer wieder aufgebaut hatte.
Immerhin hat mich ein Mensch, den ich total gerne hatte und mit dem ich mir vieles hätte vorstellen können. Für den ich vielleicht sogar meinen Turm verlassen hätte, gesagt, dass er nicht will. Und das NACHDEM sie mich geküsst hat. Hat mein EGO nicht gerade bestätigt.
Weiter
Wies weitergeht ich weiß es nicht. Als wir uns verabschiedeten und ich gehen wollte, schlug sie noch vor ins Kino zu gehen. Leider hatte ich den ganzen Abend verpasst zu sagen, dass ich mich nachher noch mit einer Freundin treffen würde die mich via Facebook eingeladen hätte, weil sie meinte „dass ich in letzter Zeit zu wenig schöne Einträge schreiben würde“. So kam das „ich muss noch zu einer Freundin“ relativ blöd rüber. In der Nacht schrieb ich ihr noch, dass das Gespräch sehr mutig war und so was halt.
Ich glaube ich verstehe viele Frauen, aber ihr versteht euch oft selber nicht ;-)
jeanluc78 - 20. Aug, 12:05